NSW spendet € 5.000 an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Anstelle von Geschenken bat NSW zur Einweihungsfeier um eine Spende Feierliche Übergabe auf dem Seenotkreuzer Hermann Rudolf Meyer

Auf dem in Bremerhaven stationierten Seenotkreuzer (SK) HERMANN RUDOLF MEYER übergab Rudolf Stahl, Vorsitzender der Geschäftsführung von den Norddeutschen Seekabelwerken, heute feierlich eine Spende im Wert von € 5.000 an deren Vormann Ulrich Fader.

Die Spenden resultieren aus der Einweihungsfeier der neuen Energieseekabelfertigung von NSW am 27.5.2009, bei der neben Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, auch Jack Welsh, Aufsichtsratsvorsitzender der General Cable Corporation und Greg Kenny, Vorstandsvorsitzender der General Cable Corporation anwesend waren. Insgesamt 800 Personen hatten an dem feierlichen Festakt teilgenommen: Neben den NSW Mitarbeitern zählten Vertreter aus der Politik, Geschäftspartner sowie wichtige Kunden und Lieferanten zu den Gästen. Diese hatten auf Wunsch von NSW anstelle eines Geschenkes den Seenotrettern eine Spende zukommen lassen. Der Gesamtbetrag wurde durch NSW noch großzügig aufgestockt.

Dieses war keine Premiere: Bereits bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 1999 hatten die Norddeutschen Seekabelwerke ihre Gäste um selbiges gebeten. Darüber hinaus leistet NSW unabhängig von diesen besonderen Gelegenheiten regelmäßige Spenden an die DGzRS.

„Die Arbeit der Seenotretter ist von unschätzbarem Wert. Gerade als Unternehmen mit über 100 Jahren Erfahrung im maritimen Bereich ist uns daran gelegen, diese einzigartige Organisation zu unterstützen“, erläutert Rudolf Stahl.

Gemeinsam mit dem Leiter des Informationszentrums Nordwest, Hans-Joachim Katenkamp, dankte der Vormann der Station Bremerhaven, Ulrich Fader im Namen aller Rettungsmänner der Seenotretter den Festgästen, der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeitern von NSW für die Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Mit der Zuwendung wird die Arbeit des ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden getragenen deutschen Seenotrettungswerks unterstützt und gleichzeitig die harte und gefahrvolle Arbeit der Rettungsmänner in besonderer Form anerkannt.

Im Hauptgebiet der Seenotretter, der Nord- und Ostsee, wird NSW in Zukunft mit der neuen Kabellegebarge „NOSTAG 10“, die auf die Legung von Energieseekabeln für Offshore-Windparks und Inselverbindungen spezialisiert ist, im Einsatz sein. Aktuell erfolgte mit dieser Barge die Legung des Energieseekabels von St. Peter Ording nach Helgoland für die E.ON Hanse AG. Das nächste NSW Kabel, dessen Legung mit der NOSTAG 10 erfolgt, verbindet die Windmühlen des Offshore Windparks Rödsand II südlich der dänischen Insel Lolland.

Bild von links: Olaf Eimert, Torsten Möllenberg, Ulrich Fader, Hans-Joachim Katenkamp, Rudolf Stahl, Klaus-Dieter Muth, Silke Ahrens

Über Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Seit der Gründung der DGzRS am 29. Mai 1865 sind 75.515 Menschen aus Seenot gerettet oder aus lebensbedrohender Gefahr befreit worden. Das entspricht der Einwohnerzahl von Bocholt, Norderstedt, Weimar, Fulda oder Lüneburg.

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst. Sie führt diese Aufgabe eigenverantwortlich und unabhängig durch. Die Rettungsflotte ist bei jedem Wetter, rund um die Uhr, einsatzbereit. Viele hundert Menschen verdanken alljährlich den Seenotrettern ihr Leben. Die Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert – ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern. Das deutsche Seenotrettungswerk beansprucht keinerlei staatliche Zuschüsse.

„… Ich empfinde Hochachtung für den Einsatz der Mitglieder der DGzRS und zähle mich gern zu Ihren Freunden und Förderern.“ Mit diesen Worten hat Bundespräsident Horst Köhler 2004 – seinen Vorgängern im Amt folgend – die Schirmherrschaft über das Seenotrettungswerk übernommen und damit dokumentiert, dass die Sicherheit der gesamten Schifffahrt in unseren Gebieten von Nord- und Ostsee eine Aufgabe ist, der sich die Bevölkerung im ganzen Land verbunden fühlen sollte. In Anerkennung ihrer Arbeit auf See und an Land und der satzungs- und ordnungsgemäßen Verwendung der ihr anvertrauten Mittel hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Berlin, die Seenotrettung mit dem Spendensiegel als „Zeichen für Vertrauen“ ausgezeichnet.

Pressekontakt NSW

Sylke Vosshoff

+49 4731 821340
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